Namen vereinheitlichen


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Viele Ahnenforscher tragen in die Namenfelder die Schreibweise ein, die sie in den Archivalien gefunden haben. Beim Erstellen von Ahnen-/Nachfahren-Listen bzw. -Tafeln ist dies auch unerheblich. Beim Erzeugen von Sippenbüchern oder Übersichtslisten (mit Namen) können die verschiedenen Namenschreibweisen beim gleichen Familienstamm zu Verwirrung führen.


Mit diesem Programmpunkt lassen sich unterschiedliche Namenschreibweisen nachträglich bequem vereinheitlichen (der Ablauf ist selbsterklärend). Erfolgte Änderungen können allerdings nicht rückgängig gemacht werden!! Deshalb wäre es eventuell ratsam, dies bei Bedarf  nur bei einer Kopie der entsprechenden Genealogie zu tun.


TIPP: Geben Sie in die Namenfelder grundsätzlich die heute gültige Schreibweise ein (wie auch bei den Ortsnamen!). Das Gleiche gilt auch bei Frauen, deren Geburtsname weiblich umgestaltet wurde. (Beispiel: Tragen Sie "Huber" nicht "Huberin" oder "Vogt" nicht "Vögtin" ein!)


Für Interessierte:

Bis ins 19. Jahrhundert erfolgten die Eintragungen nie nach urkundlichen Unterlagen, sondern nach mündlichen Angaben. Eine Rechtschreibung in unserem Sinne gab es noch nicht. Mundartliche Einwirkungen führten zu weiteren Veränderungen bei den Namen. Oft finden sich verschiedene Varianten in ein und derselben Niederschrift oder verschiedenartige Unterschriften von ein und derselben Person.

Der Brauch, der Frau einen "männlichen" Familiennamen (Müller, Huber Schulz) zu geben, widersprach dem Sprachgefühl. Die Familiennamen wurden durch den Zusatz "-in" und "-en" umgestaltet: Müllerin, Huberin, Schulzen.

Übrigens: Bis Ende des 18. Jahrhunderts (1794: Preußisches allgemeines Landrecht) war ein gemeinsamer Familiennamen nicht üblich!


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