©  Günther Schwärzer, Programmautor PC-AHNEN


Diese Hilfetexte beschreiben ausführlich den Gebrauch der Software PC-AHNEN. Sie erklären jedoch nicht den Gebrauch eines Computers oder von Software im Allgemeinen.


Minimalvoraussetzungen für den Umgang mit PC-AHNEN sind daher Grundkenntnisse in der Bedienung eines Computers, sowie der Umgang mit Windows.  Ein klein wenig Wissen über Zusammenhänge bei Ahnen- und Familienforschung wäre auch nicht schlecht.




 Eine große Bitte!!


Bevor Sie loslegen,

sollten Sie wenigstens einmal aufmerksam diese Hilfetexte durchlesen.


Nach langjähriger Erfahrung im Umgang mit Anwendern von PC-AHNEN, muss ich leider immer wieder feststellen, dass viele Schwierigkeiten und Irritationen nur dadurch entstehen, weil dieser Bitte nicht nachgekommen wird. Ich werde deswegen oft unnötig angerufen. Es ist ziemlich frustrierend, jemandem etwas erklären zu müssen -wenn vielleicht gerade der Schluss des Fernsehkrimis läuft oder das Abendessen langsam kalt wird-, was er einfacher und übersichtlicher in diesen  Hilfetexten nachlesen könnte.



PC-AHNEN ist vollständig mit der Maus zu bedienen.

Menüoptionen müssen ein- oder zweimal angeklickt werden. Alle anderen Funktionen können ausgelöst werden, wenn die am unteren Monitor- oder Fensterrand angezeigten Hinweise für die Tastensteuerung -die natürlich auch noch möglich ist- angeklickt werden. Die rechte Maustaste fungiert durchgehend als ESC-Taste.


Außer bei der Dateneingabe, können eigentlich keine Fehler gemacht werden. Es kann Ihnen höchstens einmal passieren, dass Sie versehentlich einen Druckauftrag starten (kann aber abgebrochen werden) oder dass Sie eine falsche Menüoption aktivieren. Sie brauchen also nicht allzu ängstlich mit PC-AHNEN umzugehen.


Diese Hilfetexte zu PC-AHNEN können und sollen keine Einführung in die Ahnen- und Familienforschung sein. Zu diesem Thema haben sich schon Generationen von Genealogen, wie man Ahnenforscher auch noch nennt, ausgelassen.


Es gibt allerdings immer wieder Zeitgenossen, die meinen, sie müssten PC-AHNEN nur erwerben, und schon können sie ihre sämtlichen Vorfahren auf dem Monitor ablesen oder irgendwelche Verwandtschaftsbeziehungen zu berühmten Personen der Geschichte ableiten. Falls Sie auch dieser Meinung sind, so sollten Sie jetzt mit dem Lesen aufhören und PC-AHNEN wieder von Ihrer Festplatte löschen. PC-AHNEN kann Ihnen nicht die Datensuche abnehmen; aber das Verwalten und Darstellen der Daten sowie die Organisation der weiteren Datensuche (!!!) werden wesentlich vereinfacht.


Als Autor von PC-AHNEN und Hobby-Genealoge erhebe ich nicht den Anspruch, Ihnen Wissen vermitteln zu wollen, das ich mir, teilweise recht mühsam, im Selbststudium beigebracht habe. Mein Wissen über Ahnen- und Familienforschung beruht ein wenig auf diverser Literatur, mehr aber auf praktischer Erfahrung beim Umgang mit Standesämtern, dem Arbeiten in den verschiedensten Archiven im In- und Ausland und mittlerweile auch aus sehr vielen Gesprächen mit Anwendern von PC-AHNEN.


Zu Beginn meiner Karriere als "Ahnenforscher" erzielte ich sehr schöne Anfangserfolge und fand eine ansehnliche Menge der Vorfahren meiner Kinder. Schon bald hatte ich aber mehr Probleme mit der Verwaltung und Archivierung der Daten als mit der eigentlichen Datensuche. Fast schon verzweifelt über die Ineffizienz meiner Datenverwaltung, beschloss ich einen Computer zu kaufen, und ihn fortan die meiste Arbeit tun zu lassen. Leider hatte ich damals (1989) überhaupt keine Ahnung von Computern, von Software noch viel weniger. Nach Überwindung der Anfangsschwierigkeiten mit dem Computer selbst kamen die Schwierigkeiten mit der erworbenen Software hinzu. Kein Programm, das ich in die Finger bekam, konnte meine damals laienhaften und hochgesteckten Erwartungen erfüllen. Für einige waren Fremdsprachenkenntnisse erforderlich, andere waren schlichtweg eine Zumutung. Da mir schon immer vorschwebte, Computerprogramme auch einmal selbst zu schreiben, setzte ich mich also hin und begann im Selbststudium und mit immerwährendem Ausprobieren (nach dem Prinzip: Versuch und Irrtum) das Programmieren. Seither verbringe ich einen Großteil meiner Freizeit vor meinem Computer. Meine Frau sah mich manchmal nur noch zu den Essenszeiten. Ihre Geduld mit mir war, und ist bis heute, bewundernswert.


Das Ergebnis meiner langjährigen Bemühungen ist



P C - A H N E N


Ein Programm, in dem alle meine Vorstellungen von 'Ahnenforschung mit dem Computer' verwirklicht wurden und das zu schade ist, um es anderen Ahnen- und Familienforschern vorzuenthalten.


Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst die niemand kann


An dieses Sprichwort sollten Sie denken, wenn Ihnen das eine oder andere an PC-AHNEN nicht zusagen sollte. Es ist schlicht unmöglich, alle an mich gerichteten Wünsche, die das Programm und dessen Abläufe betreffen, zu verwirklichen (= eine eierlegende Wollmilchsau zu erzeugen). Was einem Anwender eminent wichtig erscheint, ist einem anderen total überflüssig. Manchmal war ich auch schon ziemlich sprachlos oder frustriert ob der absonderlichsten Vorschläge, Wünsche oder Forderungen. Selbst die besten Computer der Welt (auch Großrechenanlagen) und die beste denkbare Software können nicht zaubern.


Mir ist auch bewusst, dass das Programmlayout nicht mehr so ganz den heutigen Vorstellungen entspricht. Zu meinem Leidwesen wurde auch noch die Weiterentwicklung der verwendeten Programmier-Software eingestellt.

Dadurch bedingt kann ich leider auch keine Software mehr herstellen, die unter 64-Bit-Windows Versionen lauffähig wäre. Andere Gegebenheiten wie Scrollen mit dem Mausrad, Verwendung von Ordner- und Dateinamen mit mehr als 8 Zeichen sowie die fehlende Grafikfähigkeit können deshalb ebenfalls nicht realisiert werden.


Ich hoffe aber, dass Sie PC-AHNEN nach seinen Ergebnissen messen und nicht nach seinem Aussehen.


Über die Darstellung der verschiedenen Druck- und Monitor-Ausgaben kann man sicher geteilter Meinung sein, aber ein VGA-Monitor hatte eben nur 25 Zeilen und 80 Spalten, und bei Druckausgaben auf DIN/A4-Papier, mit Normalschrift bedruckt, stehen auch nur ca. 60 Zeilen und 80 Spalten zur Verfügung.

 

Immer wieder kommt es vor, dass sich Nutzer des Programms mit der Aufforderung an mich wenden, ich möge doch bei dieser oder jener Druckausgabe den Raum besser aufteilen oder nutzen. Diese Nutzer gehen in der Regel nur von ihrer eigenen (u.U. unvollständigen) Datensammlung aus und bedenken nicht, dass sämtliche Druckausgaben auf ein Maximum an möglichen Informationen, Generationen, Personen etc. ausgelegt sind. (Nur ein Beispiel: beim Personenblatt müssen maximal 4 Ehen sowie eventuell das Memofeld, und beim Kinderblatt 40 mögliche Kinder einschließlich Ehepartner und Taufpaten untergebracht werden).


Sollten Sie mit Ihren Daten diese Höchstwerte nicht erreichen, kann es eben vorkommen, dass ein Blatt nur zu 50% bedruckt wird. Es ist daher nicht zielführend, von mir zu verlangen, ich möge doch die anderen 50% auch noch nutzen. Um aber alle maximal möglichen Informationen auf diesen begrenzten Flächen unterzubringen -ohne dass man die Augen verbiegen muss-, wurde bereits mancher Kompromiss geschlossen.


Pauschale Kritik wie "Die Druckausgaben könnten besser sein" etc. nützen aber rein gar nichts. Wenn Kritik geübt wird, wäre ich sehr dankbar wenn dies einigermaßen detailliert geschehen würde.


Konstruktive sowie durchdachte Kritik dagegen ist sehr willkommen. Sie sollten sich bei Ihren Vorschlägen und Wünschen nur überlegen, ob diese auch für alle anderen Nutzer von PC-AHNEN sinnvoll wären. (Beispiel: Spezialeingabefelder für die Eltern von Taufpaten oder Trauzeugen usw. sind sicher nicht sinnvoll). Große Teile von PC-AHNEN basieren auf Anregungen und Wünschen von Anwendern. Da bekanntlich nichts vollkommen sein kann, hoffe ich, dass Sie mich trotzdem weiterhin mit guten Ideen und Vorschlägen versorgen werden, damit PC-AHNEN auch in Zukunft weiter verbessert und optimiert werden kann.


Aus der Resonanz der großen Schar von Anwendern kann ich aber schließen, dass PC-AHNEN, auch von Computerneulingen, sehr positiv aufgenommen und beurteilt wird.



Mögliche Fehlverhalten von PC-AHNEN


PC-AHNEN ist mittlerweile so komplex (620 Seiten = 36000 Zeilen Programmcode), dass ich nicht ausschließen möchte, dass sich noch irgendwo tief im Inneren Fehler (Bugs) versteckt halten.


Sollten Sie auf solche Fehler stoßen, so bitte ich vorab um Entschuldigung.


Bei Fehlern, die allerdings nur einmal auftreten, ist es für einen Programmierer immens schwer, wenn nicht sogar unmöglich, die Ursache zu ergründen. Unter Fehler verstehe ich ein Falschverhalten des Programms, das permanent auftritt. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich bei solch andauernd auftretenden Fehlern umgehend verständigen würden.


Eine Aussage "da geht was nicht" nützt nun aber gar nichts!

Wenn möglich, sollten Sie mir eine genaue Beschreibung des Fehlverhaltens und auch die Arbeitsschritte bis zum Auftreten des Fehlers aufzeigen. Nur dann habe ich die Chance das Fehlverhalten zu finden, zu beseitigen und Ihnen eventuell ein fehlerbereinigtes Programm zukommen lassen.


PC-AHNEN besitzt eine interne Überwachung, die beim nächsten Start erkennt, ob das Programm zuvor unkontrolliert  wegen Stromausfall, Warmstart, Reset etc. beendet wurde. In diesem Fall werden automatisch erst sämtliche Indexdateien regeneriert, um eventuell zerstörte Indizes von vornherein auszuschließen.

Erscheinen während des Programmablaufs Fehlermeldungen, mit der Option das Programm zu beenden, wird PC-AHNEN trotzdem kontrolliert beendet.


Sollten Sie weitere Fragen zu PC-AHNEN haben, bin ich auch (von ca. 10.00 - 19.00 Uhr) bei der im Startmenü unter "Hilfe" gezeigten Adresse telefonisch erreichbar. Weiter haben Sie auch die Möglichkeit, mich unter u.a. Adresse mittels eMail zu erreichen.


mail@pcahnen.de



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